Framework Desktop - A 4.5L Beast for AI and Gaming

Framework Desktop: Kompakter 4,5L-PC für KI & Gaming auf Top-Niveau

BIKMAN TECH

Bei BIKMAN TECH verfolgen wir die Entwicklung des Small Form Factor (SFF) PC-Marktes schon seit Jahren – von einer Nischen-Community hin zu echten Kraftpaketen für die breite Masse. Doch kaum ein Gerät hat für so viel Aufsehen gesorgt wie der Framework Desktop. Mit seinem ersten Vorstoß abseits mobiler Computer stellt Framework die klassischen Kompromisse zwischen Größe, Modularität und Leistung auf den Kopf. Dieser Rechner ist nicht nur ein PC, sondern verbindet als ausgeklügeltes Ingenieurs-Meisterwerk die kompakte Welt der NUCs mit der Individualisierbarkeit eines Mini-ITX-Systems. In diesem ausführlichen Guide erfahren Sie, wie Framework Workstation-Performance auf engstem Raum ermöglicht – und ob dieses 4,5-Liter-Wunderstück als neues Herzstück auf Ihrem Schreibtisch taugt.

Angebote entdecken

1. Produktüberblick & Philosophie

Der Framework Desktop bedeutet für Framework einen echten Richtungswechsel – bisher war die Marke vor allem für ihre reparierbaren Notebooks bekannt. Nun setzt das Unternehmen beim Mini-ITX-Standard an und richtet sich an Enthusiasten, die hohe Dichte fordern und trotzdem das „Recht auf Reparatur“ schätzen. Im Gegensatz zu oft verschlossenen „Black Boxes“ verfolgt Framework hier strenge Industriestandards: Gehäuse, Mainboard und Netzteil sind unabhängig voneinander nutzbar und können einzeln weiterverwendet werden. Dieser Ansatz verlängert den Lebenszyklus der Bauteile deutlich und hilft, Elektroschrott nachhaltig zu reduzieren.

2. Design & Ingenieurskunst

Mit einem Volumen von nur 4,5 Litern ist das Gehäuse ein Paradebeispiel für platzsparendes Design: Nur 96,8 mm breit passt es auch auf enge Schreibtische, auf denen klassische Tower kaum Platz finden würden. Das Design wirkt modern und spielerisch zugleich – die Vorderseite besteht aus 21 einzelnen Kacheln, die sich optisch und haptisch anpassen lassen. Framework setzt hier auf Kreativität: Wer möchte, kann eigene 3D-Designs, Lüftungsmuster oder Farben realisieren und so dem System eine ganz persönliche Note geben. Ein optionaler, abnehmbarer Griff orientiert sich an der „LAN-Party“-Kultur und unterstreicht den mobilen Anspruch des Rechners.

3. Das Herzstück: Ryzen AI Max

Im Inneren arbeitet der AMD Ryzen AI Max 300 Serie – Codename „Strix Halo“. Anders als gewöhnliche Desktop-Prozessoren handelt es sich hier um eine monolithische APU mit bis zu 16 Zen 5-Kernen und einer leistungsstarken Grafikeinheit nach Dedizierten-Standards, alles auf einem Chip. Diese Architektur erlaubt es, anspruchsvolle Aufgaben wie Code-Compilation oder Videoschnitt auf engem Raum mit der Effizienz großer Tower-PCs zu bewältigen. Dank der Integration der XDNA 2 Neural Processing Unit (NPU) ist das System zudem optimal für die Zukunft KI-beschleunigter Software gerüstet.

4. Die Unified Memory-Architektur

Eines der spannendsten Features des Framework Desktop ist sein Speichersystem. Für die enorme Bandbreite der integrierten GPU setzt Framework auf verlöteten LPDDR5x-Arbeitsspeicher mit einem 256-Bit-Interface. So werden beeindruckende 256 GB/s Speicherbandbreite erreicht – deutlich mehr als klassische DDR5-Systeme liefern. Auch wenn nachträgliches Aufrüsten nicht möglich ist, profitiert das System enorm von einem gemeinsamen Speicherpool: Die Grafikeinheit kann fast den gesamten 128GB-Speicher nutzen (je nach Ausstattung). Das ist besonders entscheidend für speicherintensive Aufgaben, bei denen herkömmliche Grafikkarten schnell an ihre VRAM-Grenzen stoßen.

5. Grafikleistung & Gaming-Power

Die integrierte Radeon 8060S Grafikeinheit mit 40 Compute Units auf RDNA 3.5-Basis überzeugt auch Gamer: In Tests vergleichbar mit einer eigenständigen Mittelklasse-Grafikkarte, packt sie moderne Spiele locker in Full-HD und sogar QHD (1440p). Dank des riesigen Speicherpools kommt erstmals kein VRAM-Engpass bei Blockbustern auf – ein echter Pluspunkt in aktuellen Titeln. Technologien wie AMD Fluid Motion Frames (AFMF) sorgen zudem für ein noch flüssigeres Erlebnis und stabil höhere FPS.

6. Lokale KI-Power am Schreibtisch

Besonders eindrucksvoll ist der Framework Desktop beim lokalen Einsatz künstlicher Intelligenz. Durch die Nutzung von bis zu 96GB Systemspeicher als Video-RAM mutiert das Mini-System zum waschechten KI-Workstation. Selbst große Sprachmodelle wie Llama 3 70B lassen sich komplett im Arbeitsspeicher ausführen – und das mit flüssigen Antwortzeiten. Was sonst Profi-GPUs für tausende Euro erfordert, wird hier für Entwickler und Forschende endlich erschwinglich zugänglich gemacht.

7. Anschlussvielfalt & Erweiterbarkeit

Trotz Mini-Format ist die Anschlussausstattung beeindruckend: Auf der Rückseite stehen zwei USB4-Ports (40Gbps), zwei DisplayPort 2.1, sowie ein rasantes 5Gbit-Ethernet (Realtek-Controller) bereit. Ein Highlight ist das Expansion Card-System an der Front: Über zwei Hot-Swap-Slots kann das Frontpanel flexibel mit USB-A, USB-C oder schnellen Speicher-Erweiterungen bestückt werden – ideal für wechselnde Bedürfnisse im Alltag.

8. Kühlung & Geräuschniveau

Ein 120W+ Prozessor auf so kleinem Raum stellt enorme Ansprüche an das Kühldesign: Framework setzt deswegen auf eine speziell entwickelte Lösung mit riesigem Kühlkörper und sechs Kupfer-Heatpipes. Ein Standard-120mm-Lüfter im Top-Blow-Design befördert viel Luft bei niedriger Drehzahl – das Ergebnis: Fast unhörbarer Betrieb, auch unter Last. Als Wärmeleitmaterial kommt Honeywell PTM7958 (Phasenwechsel-Pad) zum Einsatz, bekannt für Beständigkeit und Top-Performance.

9. Technische Daten im Überblick

Prozessor AMD Ryzen™ AI Max+ 395 (bis zu 16 Kerne)
Grafik Radeon™ 8060S (40 Compute Units)
Arbeitsspeicher Bis zu 128GB LPDDR5x-8000 (verlötet, 256-bit)
Speicher 2x M.2 2280 NVMe PCIe Gen 4x4 Slots (bis 16TB)
Netzwerk & Funk Wi-Fi 7 (AMD RZ717), 5Gbit Ethernet, Bluetooth 5.4
Rückseitige Anschlüsse 2x USB4, 2x DP 2.1, 1x HDMI 2.1, 2x USB-A 3.2
Netzteil 400W Semi-Custom Flex ATX (80+ Gold/Silber)
Abmessungen 96,8 x 205,5 x 226,1 mm (3,8 x 8,1 x 8,9 Zoll)

10. Software-Kompatibilität

Als hochmodernes System erfordert der Framework Desktop aktuelle Betriebssysteme: Unter Windows 11 sind sämtliche Copilot+-Features und Treiber top integriert. Auch Linux wird weiterhin stark unterstützt – allerdings nur mit sehr neuen Kerneln (mindestens 6.11, ideal 6.15+). Wir empfehlen Linux-Nutzern Rolling-Release-Distributionen oder die neuesten Fedora/Ubuntu-Versionen, um alle Features und die Wi-Fi 7-Karte optimal zu nutzen.

11. Alltag & Vielseitigkeit

Im Alltag überzeugt der Framework Desktop als wandelbares Multitalent: Für Office-User ist er ein lautloser, platzsparender Begleiter. Kreative profitieren von schnellem Medienimport und flexiblen Front-Ports. Entwicklern ermöglicht 5GbE Ethernet und USB4 temporeiches Clustering – mehrere Geräte lassen sich für verteilte Aufgaben zusammenschalten. Durch das „Zwischengröße"-Format vereint das System Mobilität mit ausreichenden Reserven für nachhaltige Spitzenleistung.

12. Stärken & Schwächen

Vorteile:

  • Enorme Unified Memory-Bandbreite – optimal für KI und Gaming
  • Standardisiertes Mini-ITX- & Flex-ATX-Design für lange Gehäusenutzung
  • Flexible Anschlussvielfalt durch Front-Expansion-Karten
  • Lautloser Betrieb dank Standard-120mm-Lüfter
  • Extrem kompaktes 4,5-Liter-Format

Nachteile:

  • Verlöteter RAM verhindert Aufrüstbarkeit nach dem Kauf
  • Erfordert sehr aktuelle Linux-Kernel für vollständigen Treibersupport
  • Kein SATA: Große Massenspeicher nur via NVMe möglich

13. Nachhaltigkeit & Reparierbarkeit

Framework bleibt seiner Mission treu und macht Reparierbarkeit zum Leitprinzip: Alle Komponenten sind leicht zugänglich und werden mit Standard-Schrauben montiert. Ausführliche Reparatur-Anleitungen gibt es via QR-Codes direkt an den Bauteilen. Der verstärkte Einsatz von recyceltem Aluminium und Kunststoff senkt den ökologischen Fußabdruck. Und dank der Offenheit des Designs lassen sich ausgemusterte Mainboards unkompliziert für neue Projekte wiederverwenden – so landet weniger Elektronikmüll in den Deponien.

Fazit

Der Framework Desktop definiert den kompakten Desktop-PC neu: Er vereint Laptop-Dichte mit Desktop-Standards zu einer einzigartigen „Compute Node“-Klasse – perfekt für das KI-Zeitalter. Die verlöteten Speicherchips mögen ein Kompromiss sein, doch nur so werden Leistungssphären eröffnet, die sonst kein Consumer-PC dieses Formats erreicht. Wer einen leistungsstarken, zukunftsfähigen und platzsparenden Rechner sucht, findet hier die perfekte Lösung.

Bereit für die Zukunft des kompakten Computings? Entdecken Sie jetzt die aktuellen Angebote für den Framework Desktop! BIKMAN TECH bleibt gespannt, wie sich das Framework-Ökosystem weiterentwickelt. Wie stehen Sie zum Thema High-Bandwidth Memory vs. Modularität? Schreiben Sie uns Ihre Meinung gerne unten in die Kommentare!

Angebote entdecken

Zurück zum Blog

1 Kommentar

Belli gli articoli con l’IA porcoddio

Giuseppe

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen.