Anker 778 Thunderbolt Docking Station - Top 10 Questions and Answers

Anker 778 Thunderbolt Dock – Die 10 wichtigsten Fragen & Antworten

BIKMAN TECH

Genug vom Kabelsalat auf dem Schreibtisch und den eingeschränkten Möglichkeiten Ihres Laptops? Bei BIKMAN TECH wissen wir: Die richtige Dockingstation kann Ihr Homeoffice von der chaotischen Ablage zur echten Produktivitätszentrale verwandeln. Die Anker 778 Thunderbolt Docking Station verspricht genau das mit einer Vielzahl an Anschlüssen und modernster Thunderbolt 4-Technologie. Doch hält sie, was sie verspricht – speziell für Ihren Arbeitsstil? In unserem umfassenden Guide räumen wir mit Werbeversprechen auf und prüfen im Praxistest die 10 häufigsten Fragen. Egal ob Sie Windows-Profi oder Mac-Fan sind – wir zeigen, ob dieses Modell das ultimative Upgrade für Ihren Arbeitsplatz ist.

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1. Warum gilt die Anker 778 Thunderbolt Dock als "12-in-1"-Kraftpaket?

Die Anker 778 Thunderbolt Docking Station ist Ihr vielseitiges Zentrum für moderne Arbeitsplätze, das die enorme Bandbreite von Thunderbolt 4 (40 Gbit/s) voll ausschöpft. "12-in-1" heißt: Hier steckt ein Dutzend essenzieller Anschlüsse in einem Gerät. Im Gegensatz zu einfachen USB-Hubs sorgt der Intel Goshen Ridge Controller für echtes PCIe-Tunneling sowie blitzschnellen Datentransfer.

Die im Test bestätigten 12 Anschlüsse im Überblick:

  • 1× Thunderbolt 4 Upstream: Verbindet Ihr Notebook mit 40 Gbit/s und lädt es mit 100W.
  • 1× Thunderbolt 4 Downstream: Für Gerätekaskadierung oder ein ultraschnelles SSD (15W Ladung).
  • 1× HDMI 2.1: Unterstützt bis zu 8K-Video.
  • 2× DisplayPort 1.4++: Ideal für Multi-Monitor-Setups.
  • 1× Gigabit Ethernet: Für schnelle kabelgebundene Netzwerkverbindungen.
  • 2× USB-C 3.2 Gen 2: Schnelle Datenübertragung (10 Gbit/s), bis 30W Ladeleistung.
  • 2× USB-A 3.2 Gen 1: Klassische 5 Gbit/s Datenports.
  • 2× USB-A 2.0: Für ältere Peripheriegeräte – optimal für Maus und Tastatur.

2. Lassen sich wirklich vier Monitore gleichzeitig anschließen?

Ja, aber mit Einschränkung: Dieses Feature ist vor allem für Windows-Nutzer konzipiert. Die Anker 778 spielt dort ihre Grafikpower mit Multi-Stream-Transport (MST) voll aus. So kann ein einziges Videosignal in mehrere separate Streams geteilt werden.

An kompatiblen Windows-Laptops sind theoretisch bis zu vier 4K-Displays bei 60Hz möglich – meist über zwei DisplayPorts, den HDMI-Anschluss und den Downstream-Thunderbolt-Port (mit entsprechendem Adapter). Ob Ihr Laptop tatsächlich vier Monitore stemmen kann, hängt vom Grafikchip und der Unterstützung von Display Stream Compression (DSC) ab. Ohne DSC sind geringere Auflösungen oder Bildwiederholraten zu erwarten. Für Börsenhändler oder Entwickler mit Bedarf an einem Monitor-Wand ist dieses Feature ein echtes Highlight.

3. Ist die Anker 778 auch mit meinem MacBook kompatibel?

Zwar funktioniert das Dock technisch mit Macs, wir raten jedoch zur Vorsicht: macOS unterstützt kein MST, sondern setzt auf Single-Stream-Transport (SST). Werden HDMI und DisplayPort gemeinsam genutzt, behandelt macOS sie als denselben Bildschirm – gespiegelt statt erweitert.

Ein echtes Dual-Monitor-Setup am Mac (mit M1/M2/M3 Pro oder Max Chips) geht daher nur, indem ein Monitor an HDMI/DP und der zweite explizit am Downstream-Thunderbolt-Port angeschlossen wird. Zudem sind Basisvariante der Apple Silicon Macs (M1/M2/M3) auf einen externen Bildschirm beschränkt – das kann auch die Dock nicht umgehen.

4. Wie schnell lädt das Dock Notebook und Peripherie?

Stromversorgung ist einer der größten Pluspunkte der Anker 778: Der Upstream-Port bietet satte 100W und versorgt damit auch anspruchsvolle Geräte wie das MacBook Pro 16" oder einen Dell XPS 15 ohne Kompromisse.

Die beiden USB-C-Anschlüsse an der Front bieten jeweils starke 30W – viele Konkurrenzprodukte liefern hier meist nur 7,5W bis 15W. So laden Sie iPhone, iPad oder Android-Smartphone direkt schnell am Dock, während das Notebook mit voller Geschwindigkeit geladen wird – zusätzliche Netzteile auf dem Tisch werden überflüssig.

5. Warum setzt Anker bei der 778 noch auf USB 2.0-Anschlüsse?

Verwunderlich, aber clever: Die "langsamen" USB 2.0-Ports sind keine Sparmaßnahme, sondern gezielte Ingenieurskunst. Denn schnelle USB 3.0-Ports (5 Gbit/s) verursachen im 2,4-GHz-Band elektromagnetische Störungen – oft spürbar durch Verzögerungen bei kabellosen Mäusen und Tastaturen.

Mit den separaten USB 2.0-Ports (480 Mbit/s) bietet Anker eine störungsfreie Zone für Ihre Funk-Dongles. So bleibt Ihr Mauszeiger flüssig, auch wenn auf den schnellen Ports große Datenmengen laufen.

6. Überhitzt die Anker 778 bei starker Nutzung?

Unsere Analyse zeigt: Die Anker 778 besteht aus Kunststoff statt Aluminium (wie manche Premium-Modelle). Zwar sorgen senkrechte Kühlrippen für eine passive Belüftung, doch Kunststoff isoliert stärker.

Gerade bei maximaler Auslastung (mehrere Monitore, gleichzeitiges Laden) berichten Nutzer von einer gewissen Wärmeentwicklung – "handwarm", aber meist im sicheren Bereich. Ideal: Das Dock an gut belüfteter Stelle platzieren und nicht mit anderen Geräten stapeln.

7. Was steckt hinter dem "Coil Whine"-Problem einiger Nutzer?

Einige Anwender berichten von sogenanntem "Coil Whine" – einem elektronischen, hochfrequenten Fiepton. Er tritt vor allem dann auf, wenn das Netzteil im Teillastbetrieb (nach vollständiger Ladung des Laptops) in den "Trickle Charging"-Modus umschaltet.

Die Funktion wird dabei nicht beeinträchtigt; störend kann es aber in komplett ruhigen Umgebungen sein. Durch das Deaktivieren der "Optimierten Akkuladung" am Laptop ließ sich das Geräusch bei manchen Nutzern reduzieren – keine Lösung, aber ein Workaround. Wer sehr geräuschempfindlich ist und absolut leise arbeiten möchte, sollte dies beachten.

8. Was ist die Anker Dock Manager Software?

Im Gegensatz zu reinen Plug-and-Play-Hubs ist die Anker 778 ein aktives Gerät mit unterstützender Anker Dock Manager Software – unverzichtbar für langfristige Zuverlässigkeit.

Damit können Administratoren oder Nutzer per Over-the-Air-Update (OTA) die Firmware aktuell halten: wichtig, um Kompatibilitätsprobleme, Verbindungsabbrüche oder Bugs der Videofunktion schnell zu beheben. Die Software zeigt auch angeschlossene Geräte an und hilft, etwaige Portprobleme zu diagnostizieren.

9. Wie schlägt sich die Anker 778 im Vergleich zur CalDigit TS4?

Die CalDigit TS4 gilt für viele als Referenz – und verdeutlicht, wo die Anker 778 ihr eigenes Profil setzt. Die TS4 punktet mit Vollaluminiumgehäuse, 2,5-Gigabit-Ethernet (vs. 1 Gigabit bei Anker), SD-Kartenleser und 3,5-mm-Audioklinke – Features, die der Anker 778 fehlen.

Dafür bietet der Anker bereits HDMI- und DisplayPort-Anschlüsse, wohingegen bei der TS4 Monitore oft nur mit zusätzlichen Adaptern (über Thunderbolt/USB-C) funktionieren. Wer unkompliziert Standard-Monitore anschließen möchte, ist mit dem Anker gut bedient. Kreativ-Profis mit Bedarf an SD-Reader oder Audio-I/O sind bei der TS4 (wenn auch teurer) meist besser aufgehoben.

10. Wer sollte zur Anker 778 Thunderbolt Docking Station greifen?

Die Anker 778 ist ideal für Windows-basierte Power-User, die maximal effizient mit mehreren Monitoren arbeiten wollen – etwa im Trading, in der Softwareentwicklung oder Datenanalyse. Ein aufgeräumter Schreibtisch dank nur einem Kabel zur Dockingstation ist hier Trumpf.

Das Dock taugt fast als vollwertiger Desktop-Ersatz. Fehlen von SD-Reader und Klinkenbuchse sowie eingeschränkter Multi-Monitor-Support am Mac schließen jedoch Fotografen, Videoprofis und anspruchsvolle Mac-User von der Zielgruppe eher aus.

Fazit

Die Anker 778 Thunderbolt Docking Station ist ein Spezialwerkzeug mit Fokus auf Windows-Performance und produktives Multitasking. Bis zu vier Monitore parallel steuern, mehrere Geräte schnell laden – das prädestiniert sie für das Büro und anspruchsvolle HomeOffice-Setups. Das Kunststoffgehäuse und das Fehlen von Kreativ-Schnittstellen wie SD-Kartenlesern sind zu verschmerzen, wenn maximale Bildschirmfläche und Ladeleistung im Vordergrund stehen. Wer den Arbeitsplatz endlich von Kabelsalat befreien und sein Windows-Notebook ausreizen will, findet hier einen echten Tipp.

Für weitere tiefgehende Tech-Guides rund ums Büro bleibt dran bei BIKMAN TECH. Haben Sie die Anker 778 Docking Station schon getestet? Teilen Sie Ihre Erfahrungen gerne unten in den Kommentaren!

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