Den perfekten Spagat zwischen analytischer Präzision und Hörspaß zu finden, ist eine Herausforderung, die HiFi-Fans in Deutschland seit Jahren beschäftigt. Bei BIKMAN TECH wissen wir: Wer sich im Dschungel der HiFi-Technik zurechtfinden will, stößt schnell an Grenzen – gerade, wenn Fachbegriffe den echten Klanggenuss verschleiern. Der Sennheiser HD 560 S sorgt hier für frischen Wind und gilt als Brücke zwischen entspanntem Musikhören und professionellem Studio-Referenzsound – ohne komplizierte Setups. In diesem ausführlichen Ratgeber räumen wir mit den größten Mythen auf und beantworten die 10 wichtigsten Fragen rund um diesen offenen Kopfhörer. So findest du garantiert heraus, ob er für Musik, Gaming und Home Studio zu dir passt!
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1. Ist der Sennheiser HD 560 S für professionelles Mixing & Mastering geeignet?
Ja, der Sennheiser HD 560 S gilt in Audio-Kreisen als exzellenter Einstieg für Mixing und Mastering. Anders als viele HiFi-Kopfhörer, die den Klang mit betontem Bass färben, überzeugt der HD 560 S mit außergewöhnlich linearem Frequenzgang. Ein echtes Highlight ist seine Subbass-Erweiterung bis hinunter zu 20 Hz – damit kann man selbst tiefste Frequenzen präzise beurteilen, die bei anderen offenen Kopfhörern meist fehlen.
Die ehrliche Abstimmung bringt Schwächen im Mix, vor allem im Bereich von 4 kHz bis 6 kHz, gnadenlos ans Licht. Klingt ein Mix auf diesem Modell ausgewogen, lässt er sich in der Regel auch auf anderen Systemen gut übertragen. Da es sich um einen offenen Kopfhörer handelt, fehlt allerdings der Druck eines Subwoofers – daher empfiehlt sich immer ein Quervergleich mit anderen Boxen.
2. Brauche ich einen Kopfhörer-Verstärker?
Streng genommen nein – profitieren tut er aber davon. Der HD 560 S besitzt eine Impedanz von 120 Ohm bei einer Empfindlichkeit von etwa 110 dB SPL. Damit erreicht er bereits an Laptop, PC oder Smartphone alltagstaugliche Lautstärken.
Aber: Maximale Lautstärke ist nicht alles! An einem speziellen Kopfhörerverstärker oder hochwertigen Dongle-DAC verbessert sich der Dämpfungsfaktor deutlich – der Treiber wird besser kontrolliert, Bass und Dynamik sind klarer und präziser. Ein High-End-Amp ist unnötig, aber ein sauberes Signal hilft, das volle Potenzial auszuschöpfen.
3. Wie schlägt sich der HD 560 S gegen die Legenden HD 600 & 650?
Das ist die meistgestellte Frage! Die HD 600 Serie ist berühmt für ihren natürlichen, intimen Mittenklang, doch der HD 560 S setzt andere Akzente. Dank seiner Ergonomic Acoustic Refinement (E.A.R.) Technologie sind die Treiber angewinkelt – das bringt ein spürbar breiteres Stereopanorama.
Außerdem bietet der HD 560 S im Bassbereich mehr Tiefgang als das zurückhaltende Low-End des HD 650. Wer Stimmen und Wärme sucht, bleibt beim HD 600. Für moderne Musikrichtungen, mehr Bühne und ein analytischeres Klangbild empfiehlt sich der HD 560 S – besonders vielseitig für anspruchsvolle Nutzer.
4. Ist der HD 560 S auch für kompetitives FPS-Gaming geeignet?
Absolut! In der Gaming-Community gilt der HD 560 S fast schon als „Audio-Wallhack“. Durch die angewinkelten Treiber entsteht eine extrem präzise Räumlichkeit – Richtungen, Entfernungen und Höhenunterschiede von Schritten und Schüssen lassen sich punktgenau orten.
Auch die Abstimmung spielt mit rein: Der leichte Fokus auf Höhen hebt feine Sounddetails – wie das Ziehen eines Splints oder Schritte auf Glasscherben – deutlich hervor, die bassbetonte Gaming-Headsets oft verschlucken. Gerade für Egoshooter, bei denen Positionssound alles ist, zählt der HD 560 S zur Elite.
5. Was hat sich bei der „neuen Version“ (2023 Revision) verändert?
Sennheiser hat Ende 2022 ein leises Update durchgeführt. Deutlichste Änderung ist das Kabel: Das frühere 3 Meter (9,8 Fuß) Kabel mit 6,3-mm-Klinke wurde durch ein kürzeres 1,8 Meter (5,9 Fuß) Kabel mit festem 3,5-mm-Anschluss ersetzt. Das passt besser zu Desktop-Nutzung als zu klassischem Wohnzimmer-HiFi.
Weitere Anpassungen: Der Kopfbügel ist nun aus Gewebe statt Velours. Manche User diskutieren über minimale Klangunterschiede, technisch bleibt der Treiber aber unangetastet. Eventuelle Klangveränderungen liegen meist an neuen versus eingespielten Ohrpolstern.
6. Kann ich den HD 560 S mit symmetrischem Kabel betreiben?
Ja, das ist möglich. Die interne Verdrahtung des HD 560 S ist vollständig symmetrisch, und an der Hörerseite befindet sich ein 4-poliger Stecker. Damit lässt sich das Standardkabel durch ein symmetrisches Upgrade-Kabel (meist mit 4,4-mm-Pentaconn oder XLR) ersetzen.
Wichtig: Die Buchse am Hörer nutzt ein proprietäres 2,5-mm-Drehverschluss-System. Ein herkömmliches Klinkenkabel passt nicht – das Ersatzkabel muss speziell für die Sennheiser 500er-Reihe ausgelegt sein, sonst sitzt der Anschluss nicht fest.
7. Wie robust ist das Kunststoff-Gehäuse?
Hier steht die Praxistauglichkeit im Vordergrund, nicht Luxus. Das Gehäuse besteht fast komplett aus hochwertigem Kunststoff – das macht den HD 560 S mit nur 240 g (8,5 oz) federleicht und trotzdem stabil. Allerdings empfehlen wir, beim Aufsetzen vorsichtig zu sein – die Bügelschieber können bei zu starkem Auseinanderziehen auf Dauer feine Risse bekommen.
Auch die Velours-Ohrpolster halten lange, werden jedoch irgendwann flacher – ein Austausch alle 12 bis 18 Monate sorgt dauerhaft für den optimalen Klang.
8. Ist das offene Design sehr geräuschdurchlässig?
Ja – und zwar deutlich! Durch das offene Gitter an den Ohrmuscheln können Luft und Schall ungehindert entweichen. Vorteil: Hitze staut sich nicht, das Klangbild bleibt luftig weiträumig. Nachteil: Keine Isolation nach außen.
Umstehende hören deine Musik mit, du wiederum bekommst sämtliche Umgebungsgeräusche wie Tastaturen, Verkehr oder Lüfter voll mit. Deshalb unser Tipp: Nutzen nur in ruhiger Umgebung – unterwegs, im Großraumbüro oder in Bibliotheken ist der HD 560 S nicht geeignet.
9. Drückt der Anpressdruck auf Dauer?
Viele Nutzer berichten anfangs von einem spürbar festen Sitz. Der recht hohe Anpressdruck ist so gewollt, damit die Bässe präzise abgebildet werden. Das gute: Es handelt sich meist um eine Eingewöhnung!
Kunststoffbügel und Schaumstoffpolster geben mit der Zeit nach – nach einigen Tagen lässt der Druck spürbar nach. Wer es beschleunigen möchte, legt den Kopfhörer vorsichtig über ein paar Bücher über Nacht. Eingetragen ist der HD 560 S dank seines geringen Gewichts auch für stundenlange Sessions bequem.
10. Wie schlägt sich der HD 560 S gegen den Beyerdynamic DT 900 Pro X?
Der Beyerdynamic DT 900 Pro X ist der härteste Konkurrent. Mit Metallbügeln und dicken Polstern ist er noch wertiger verarbeitet, aber auch spürbar schwerer. Klanglich setzt Beyerdynamic auf mehr Wärme und stärkeren Bass – das macht ihn für entspanntes Hören attraktiv.
Im Vergleich ist der HD 560 S leichter, bietet die breitere Bühne und ein neutraleres, detailbetonteres Klangbild. Für maximale Immersion und Wertigkeit liegt Beyerdynamic vorn. Wer Wert auf Präzision, geringes Gewicht und feinste Detailauflösung legt, trifft mit Sennheiser die bessere Wahl.
Fazit: Referenz-Kopfhörer, der alle begeistert
Der Sennheiser HD 560 S bringt High-End-Referenzklang in ein bezahlbares Paket. Statt teurem Luxus setzt Sennheiser hier auf top abgestimmte Akustik – und das für Bedroom-Producer, Profi-Gamer und anspruchsvolle Musikfans gleichermaßen. Geringes Gewicht und der zu Beginn feste Sitz sind im Alltag verkraftbar. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu schlagen – wer Klarheit, Ehrlichkeit und Präzision sucht, ist hier goldrichtig.
Über den Button findest du die aktuellsten Angebote zum HD 560 S. Und wie immer gilt: Das Team von BIKMAN TECH steht dir gerne für Fragen in den Kommentaren zur Verfügung!
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